Theos Tipp Juli 2026

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Ihr LandMarkt Team

Regional und Kompetent

Liebe Gartenfreunde,

mit 830 ml durchschnittlicher Regenmenge gehören wir zu den privilegierten Regionen der Welt. Besonders hilft, dass sich der Regen in Deutschland saisonal fast ausgeglichen verteilt. 830 ml Regen beziehen sich auf den qm. Wenn 1.000 ml 1.000 Liter Regenwasser (1m³) ergeben, sind das 830 Liter pro qm im Jahr.

Regional gibt es Unterschiede. Das Mittelgebirge Harz liegt quer vor Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Deshalb sind diese Regionen, bei unseren vorwiegenden Westwinden, mit Regen unterversorgt. Die Berge hingegen fangen Wasser und sind deshalb besser versorgt.

Es kann auch in Deutschland zu Dürren kommen. Wir können vorbeugen. Der beste Schutz, ist die Verdunstung zu verhindern. Es helfen Mulch-Schichten aus Grünschnitt unter unseren Sträuchern. Damit ahmen wir die Natur nach.

Rasen sollte nicht zu tief geschnitten werden. Eine höhere Länge beschattet den Boden. Das Hacken der Beete fördert die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens. Ist der Boden verschlämmt, geht viel Wasser ineffektiv verloren. Eine gute Bodengare speichert viel mehr Wasser. Ein Kalkdüngung hilft. Ineffektiv ist die Bewässerung in der Mittagshitze, weil zu viel verdunstet. Wer immer nur wenig bewässert, setzt den Wurzeln der Pflanzen die falschen Anreize. Die wachsen nicht in die Tiefe, weil es oben immer etwas gibt. Nur ausgiebiges Wässern hilft, langfristig gesunde, tiefe Wurzeln zu entwickeln.

Meine Pflanzen wähle ich nach dem Standort. Es gibt Rasensorten, die trockenresistenter sind. Mediterrane Pflanzen sind von Natur aus an trockene Zeiten gewohnt.

Die Tiere im Garten benötigen bei großer Hitze auch Wasser und Abkühlung. Neben Vögeln auch an den Igel und die Insekten denken. Mein Wasserhahn tropft ein klein wenig. Hier kann man viele Tiere beobachten.

Denkt auch an Eure Abkühlung und sorgt dafür, dass Ihr bei der Gartenarbeit nicht dehydriert!

Euer Theo