
Theos Tipp Oktober 2026
Liebe Gartenfreunde, der Herbst ist die ideale Zeit zum Pflanzen. Der Boden enthält häufig mehr Wasser als im Frühjahr. Die Pflanzenwurzeln haben Zeit, sich zu entwickeln. Erstaunlich, aber schon der erste deutsche Kaiser Karl der Große beschäftigte sich mit der Frage, was anzupflanzen sei. Gekrönt wurde er im Jahr 800 AD. Er lenkte die Reichsgeschicke in einer Zeit der Umbrüche mit Hilfe sogenannter „Capitularien“ (lateinisch für Erlasse). Was auf den Gütern anzubauen ist, bestimmte er in den „Capitulare de villis“. Wir können seine Vorschriften für die Gärten des Reiches noch heute studieren. Die von Ihm bestimmten Pflanzen fielen in drei Kategorien und Nutzungsarten. Sie dienten der Ernährung, der Heilkunde und auch und nicht zu vergessen der Lebensfreude. An Gehölzen befahl Karl der Große unter anderem Äpfel, Walnuss, Esskastanien, Mispel und Speierling anzupflanzen. Alles Früchte die sich länger lagern lassen. Birnen gab es nicht. Im Rahmen der Christianisierung wurde diese als